Es war einmal ein altes Kloster ....

Die Kleinstadt Liebenthal, die der Gemeinde Krummöls im kommunalen Rang vorstand und immer noch vorsteht, hat ihre Ursprünge in dem von Jutta von Liebenthal im Jahr 1287 gegründeten Kloster. Von hier aus entwickelte sich alles Leben um das Kloster herum und die umliegenden Flecken und Weiler. So entstanden im Laufe der Zeit die Stadt Liebenthal und die umliegenden Dörfer und Orte der näheren Umgebung. Die Menschen arbeiteten für und mit dem Kloster, daß zu Beginn von Benediktinerinnen geführt wurde. Wenn man auf eine Landkarte schaut, so wird man feststellen, daß aus allen Himmelsrichtungen die maßgeblichen Straßen auf das Kloster und die Stadt Liebenthal zuführen.

 

So idyllisch die Stadt sich wie ehedem in die sanfte Landschaft auch einschmiegt, es gibt gravierende Probleme, die die Menschen lösen müssen. Das größte Problem ist die hohe Arbeitslosigkeit und damit verbunden die niedrigen Einkommensverhältnisse der Bewohner in und um Liebenthal.

Hilfe zur Selbsthilfe

Ein Zustandsbericht von W. Knoblich, 15.4.2009

Die Wolfgang A. Knoblich Wirtschafts- und Unternehmensberatung unterstützt mit einem Projekt die Kleinstadt Liebenthal (Lubomierz) im polnischen Teil von Schlesien. Durch private Kontakte sind wir um Hilfe bei der Lösung des Problems der Arbeitslosigkeit gebeten worden. Dem wollen wir uns nicht verschließen und so einen Beitrag zur deutsch-polnischen Zusammenarbeit leisten.

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Neues zum Projekt Liebenthal

Am 2. Mai 2009 fand ein interessantes Gespräch zwischen Sr. Ingeborg Wirz OSU, Präsidentin der Förderation deutschsprachiger Ursulinen, und Herrn Knoblich im Ursulinenkloster in Duderstadt statt. Die Ursulinen waren die letzten Schwestern im Kloster Liebenthal und sind nach 1945 über Essen-Steele nach Emmerich-Elten gekommen und haben im dortigen Konvent Aufnahme gefunden. Durch die gute Vernetzung des Ordens sieht Sr. Ingeborg Wirz gute Chancen, bei der Revitalisierung des Klosters in Liebenthal Hilfestellung leisten zu können.